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Lancia D24
Lancia D24
EINE ELEGANTE RENNMASCHINE
Entwickelt vom technischen Team von Vittorio Jano, ist der D24 ein perfektes Beispiel für modernste Technik in der großen Tradition von Lancia, kombiniert mit einer wunderschönen Karosserie von Pinin Farina.
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Giannia Lancia beschloss zusammen mit den talentierten Lancia-Ingenieuren Vittorio Jano und Francesco De Virgilio und in Zusammenarbeit mit der Forschungs- und Entwicklungsabteilung der Marke, einen speziell für den Wettbewerb konstruierten Rennsportwagen zu konstruieren, und nicht mehr ein sportliches Derivat des Serienmodells. Allerdings vollzog sich die Änderung nicht sofort, und der in 1953 entwickelte Lancia D20 Coupé Sport mit einer Karosserie von Pinin Farina war immer noch eine Weiterentwicklung des Aurelia B20 GT mit Aluminiumkarosserie und einem größeren V6-Motor.
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Der D24 war besonders leistungsstark, und als Ascari ihn im Februar 1954 auf der Privatstrecke von Ospedaletti testete, erzielte er die gleichen Rundenzeiten wie drei Jahre zuvor mit einem Ferrari F1. © IXO Collections SAS - Tous droits réservés. Crédits photo © Lancia D.R.
EINE IMPOSANTE BAUREIHE
Während der D20 an Wettbewerben teilnahm und vielversprechende Ergebnisse erzielte, wie den dritten Platz von Bonetto und Teruzzi bei der Mille Miglia 1953, entwickelten die Techniker von Lancia eine offene Version, die im Prinzip auf dem gleichen Modell basierte: den D23 Sport Spider. Vier Modelle werden hergestellt, mit einem 3-Liter-Motor, der eine Leistung von 217 PS erreicht, und einer De-Dion-Hinterachse. Der D23 entwickelte sich schnell zu einem Übergangsmodell, an dem verschiedene Optionen getestet wurden, um schließlich den neuen Lancia D24 Sport Spider zu realisieren, der in Rekordzeit hergestellt wurde. Das verantwortliche Team bestand aus den Ingenieuren Ettore Zaccone Mina (Motor), Francesco Faleo (Fahrgestell) und Giuseppe Gilio (erste Tests). Das Fahrgestell war ein Rohrrahmen aus Chrom-Molybdän-Stahl mit kürzerem Radstand als beim D23, während der Hubraum für den V6 von 3 Litern auf 3,3 Liter erhöht wurde. Gianni Lancia war so begeistert, dass der D24 ohne Beachtung der Kosten entwickelt wurde. Als der D24 im Juli 1953 präsentiert wurde, hatte er ein raffiniertes Design, das alles übertraf, was die Konkurrenten damals herstellten.
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Bei den 12 Stunden von Sebring, der zweiten Runde der Weltmeisterschaft 1954, belegte der in Privatbesitz von dem Dominikaner Porfirio Robirosa Ariza und dem Italiener Luigi Valenzano gesteuerte Lancia D24 den zweiten Platz. © IXO Collections SAS - Tous droits réservés. Crédits photo © © Lancia D.R.
EINE VIELVERSPRECHENDE ERSTE SAISON
Das erste offizielle Rennen des Lancia D24 fand am 30. August 1953 bei den 1.000 km auf dem Nürburgring statt, wo beide für die Teams Fangio-Bonetto und Taruffi-Manzon angemeldeten Autos ausfielen. Der erste Sieg wurde erst am 27. September 1953 errungen, als Felice Bonetto die Bergrennstrecke Bologna-Raticosa gewann. Die Saison 1953 der Sportwagen Weltmeisterschaft endete mit der Carrera Panamericana, die vom 19. bis 23. November auf mexikanischen Straßen stattfand. Dieses besonders anspruchsvolle Rennen, das über acht Etappen und 3.077 km führte, war damals sehr beliebt, und viele europäische Hersteller nahmen daran teil. Bei der vierten Veranstaltung in 1953 setzte Lancia unter der Leitung von Attilio Pasquarelli und mit der Unterstützung von zwanzig Mechanikern fünf Autos ein. Drei davon waren D24-Modelle, die Juan Manuel Fangio, Felice Bonetto und Piero Taruffi anvertraut wurden. Die Fahrer der Scuderia Lancia lieferten sich einen erbitterten Kampf, bei dem Bonetto auf der dritten Etappe tödlich verunglückte. Giani Lancia instruierte seine Fahrer, kein Risiko mehr zu nehmen, und drei von ihnen überquerten die Ziellinie siegreich, und zwar in folgender Reihenfolge: Juan Manuel Fangio, Piero Taruffi und Eugenio Castelotti ( in einem D23).
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Am 2. Mai 1954 gewann Alberto Ascari die Mille Miglia, und die damalige Presse bezeichnete Lancia und den italienischen Sieger als „Löwen“, die das Rennen dominiert hätten. © IXO Collections SAS - Tous droits réservés. Crédits photo © Lancia D.R.
ZWEI TRIUMPHALE SIEGE
Die Saison 1954 wurde eingeleitet durch den 2. Platz von Valenzano und Rubirosa bei den 12 Stunden von Sebring am 7. März, gefolgt von einem Sieg von Taruffi beim Giro de Sicilia am 4. April. Das Rennen der Mille Miglia fand am dem 1. und 2. Mai statt und gehört zu den Höhepunkten in der Sportwagen Weltmeisterschaft.
Die Strecke mit einer Länge von 1.597 km (etwa 1.000 Meilen, daher der Name des Rennens) umfasst einen Rundkurs mit Start und Ziel in Brescia im Norden Italiens.
Das Lancia-Team nahm mit drei Autos am Rennen teil, und zwar für Taruffi, Castelotti und Ascari. Schlechtes Wetter erschwerte die Straßenlage für die starken Ferraris, die das Rennen gewonnen hatten, und in Verona übernahm Taruffi die Führung. Nach der Hälfte des Rennens in Rom musste Castellotti wegen eines Motorschadens aufgeben und auch Taruffi war gezwungen, das Rennen abzubrechen. Der einzige übrige Fahrer war Ascari, der trotz mechanischer Probleme hart kämpfte, um den Ferrari von Marzotto auf Abstand zu halten und das Rennen meisterhaft gewann. Am 30. Mai gewann Taruffi die Targa Florio, ein weiteres renommiertes Rennen, und am Ende der Saison belegte der Lancia den zweiten Platz in der Meisterschaft.
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Eine Probefahrt mit dem neuen Lancia D24 in der Nähe der Fabrik. Es fällt auf, dass die Bremstrommeln nicht in den Rädern untergebracht sind, sondern innenliegend montiert sind, um die ungefederte Masse zu verringern. © IXO Collections SAS - Tous droits réservés. Crédits photo © Lancia D.R.
DATENBLATT
Lancia D24 Sport Spider (1954)
• Motor: Lancia Typ D24, 6 Zylinder in V-Form bei 60°, vorne längs
• Hubraum: 3.284,35 cm3
• Bohrung x Hub: 88 mm x 90 mm
• Leistung: 265 PS bei 6.500 U/min
• Kraftstoffzufuhr: 3 Weber 46 DCF3 vertikale Doppelvergaser
• Zündung: 2 Magneti-Marelli ST 64 DTEM, Spule und Verteiler, 2 Zündkerzen pro Zylinder
• Verteilung: 2 oben liegende Nockenwellen pro Bank, 2 Ventile pro Zylinder
• Getriebe: Transaxle, zu den Hinterrädern, 5 synchronisierte Gänge + M.A.
• Reifen: Pirelli Stelvio 6.00 x 16 (vorne) und 6.50 x 16 (hinten)
• Bremsen: Trommeln (Durchmesser 380 mm vorne und 320 mm hinten), manuell hydraulisch
• Länge: 3790 mm
• Breite: 1440 mm
• Höhe: 970 mm
• Radstand: 2400 mm
• Spurweite vorne: 1298 mm
• Spurweite hinten: 1250 mm
• Gewicht (leer): 760 kg
• Höchstgeschwindigkeit: 265 km/h
‘EL MAESTRO
Juan-Manuel Fangio war nur selten für die Scuderia Lancia aktiv, aber sein Sieg bei der Panamericana 1953 machte ihn zu einem Teil der Geschichte der Marke. In 1956 gewann er die Formel-1-Weltmeisterschaft als Fahrer der Scuderia Ferrari, aber der Einsitzer, den er fuhr, war tatsächlich der Lancia D50 des vergangenen Jahres, der von Ferrari übernommen wurde, als Lancia den Rennsport aufgab. Er wurde am 24. Juni 1911 in Balcarce, Argentinien, geboren und war ein begnadeter Rennfahrer, der über eine große Ausdauer und eine außergewöhnliche Weitsicht verfügte, wenn es um den Rennsport ging. Auch seine Fähigkeiten als Mechaniker waren bei der Entwicklung und Abstimmung der ihm anvertrauten Autos von großem Vorteil. Er gewann fünf Formel-1-Weltmeistertitel, 1951 (Alfa Romeo), 1954 (Maserati), 1955 (Mercedes), 1956 (Ferrari) und 1957 (Maserati), mit 24 Siegen bei 51 Grands Prix! Nach seiner Rennkarriere beschäftigte sich Fangio als Direktor von Mercedes Benz Argentina. Er starb am 17. Juli 1995 in Buenos Aires.
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